Herzlichen Glückwunsch!

Die Synode hat zum neuen Bischof gewählt:


Dr. Heinz Lederleitner
Wir wünschen Ihm viel Kraft und Gottes Segen.
http://religion.orf.at/stories/2738686/

 

 

Die Synode hat in den Synodalrat gewählt:
Herr Pfr. Mag. Hannes Dämon
Herr Pfr. Mag. Martin Eisenbraun
Herr Pfr. Thomas Wetschka

Frau Dr. Brigitta Beghella
Herr Wolfgang Buchner, Mas
Frau Sonja Hauser
Herr DI Mag. Michael Leitner
Frau Dipl. Päd. Eva Lochmann
Herr Herbert Psenner

 

 

 

 

Rechtliches:
Jeder und jede kann nur einer Kirche bzw. Religionsgemeinschaft angehören.
Für den Eintritt ist das jeweilige Pfarramt zuständig. Der Eintritt wird im Kirchenbuch vermerkt.

Jugendliche sind ab dem vollendeten 14. Lebensjahr religionsmündig und können selbst über einen Beitritt entscheiden.
Dafür wird keine Zustimmung der Eltern benötigt.

Für Kinder und Jugendliche bis zum 10. Geburtstag bestimmen die Eltern über die Religionszugehörigkeit des Kindes.
Vom 10. bis zum 12. Geburtstag bestimmen die Eltern über das Religionsbekenntnis, das Kind muss jedoch angehört werden.
Vom 12. bis zum 14. Geburtstag kann ein Religionswechsel gegen den Willen des Kindes nicht mehr erfolgen, das Kind hat ein Einspruchsrecht.

 

Voraussetzungen:
Wer zu einer christlichen Kirche gehören will, muss getauft sein.
Wenn Sie schon getauft sind, genügt ein Gespäch mit dem/der GemeindepfarrerIn.
Sollten Sie noch nicht getauft sein, dann wird Ihr(e) PfarrerIn Sie gerne taufen.
Der Taufe geht üblicherweise ein Gespräch voraus.

Beitrittsformular

 

Für das Miteinander von Geistlichen und Laien
Die Mitwirkung der Laien auf allen Ebenen der Verantwortung in der Kirche ist für uns unverzichtbar. Wir glauben, dass die richtigen Entscheidungen nur durch einen Dialog der gesamten Kirche gefunden werden können. Dabei ist es auch wichtig, dass die Meinung von Minderheiten ernst genommen wird.

Unsere Kirche ist bischöflich-synodal verfasst, d.h. alle Entscheidungen werden von Geistlichen und Laien gemeinsam gefasst. Das oberste Organ unserer Kirche ist die Synode, die aus dem Bischof, den Geistlichen und den Abgeordneten der Kirchengemeinden besteht und alle drei Jahre zusammentritt.

Die Synode wählt den Bischof und den Synodalrat, der aus sechs Laien und drei Geistlichen besteht und dem Bischof bei der Verwaltung der Kirche zur Seite steht. Leitgedanke ist dabei der altkirchliche Grundsatz, dass der Bischof nicht ohne die Kirche handeln soll und die Kirche nicht ohne den Bischof.

Ein ähnliches Miteinander besteht in den einzelnen Kirchengemeinden. Auf der Gemeindeversammlung hat jeder Altkatholik und jede Altkatholikin, der/die zur Kirchengemeinde gehört, Stimm- und Wahlrecht. Die Gemeindeversammlung wählt den Pfarrer/die Pfarrerin und die Kirchengemeinderäte, die gemeinsam die Verantwortung für die Verwaltung der Kirchengemeinde tragen.

Für die Einheit der Christen
Die Altkatholische Kirche war von Anfang an bestrebt, "als Werkzeug und Vermittlungsglied einer künftigen Wiedervereinigung der getrennten Christen und Kirchen zu dienen". Sie hat sich zur Einheit der Christen bekannt, bevor es die Ökumene unserer Tage gab.

Heute ist die Altkatholische Kirche Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen.

Seit 1931 besteht volle Sakramentsgemeinschaft mit den anglikanischen Kirchen. Altkatholische Bischöfe nehmen regelmäßig an der Lambeth-Konferenz, der Weltkonferenz der anglikanischen Bischöfe, teil. Auch mit der Philippine Independent Church (P.I.C.), der größten unabhängigen katholischen Kirche in Asien, besteht Sakramentsgemeinschaft. Mit den orthodoxen Kirchen wurde ein Gesprächsprozess abgeschlossen, der zu einer Kirchengemeinschaft führen soll.

Im Verhältnis zu Andersgläubigen bekennt sich die Altkatholische Kirche zum Grundsatz der Toleranz. Sie hat die Freiheit, jedem Getauften eucharistische Gastfreundschaft anzubieten.

Für ein Amt des Dienstes und der Einheit
Weil alle Getauften und Gefirmten den Heiligen Geist empfangen haben, sind sie beauftragt, die Frohe Botschaft weiterzusagen. Darum spricht man vom Priestertum aller Gläubigen und Getauften, das alle Christen zu gleichwertigen Mitgliedern der Kirche Gottes macht.

Das apostolische Amt des Bischofs/der Bischöfin, des Priesters/der Priesterin und des Diakons/der Diakonin hat einen anderen Charakter. Es hat seine Berechtigung daher, dass es mittelbar auf Jesus Christus zurückgeht.

Das apostolische Amt hat zwei Aufgaben:

  • Der Träger des Amtes dient der Gemeinde und der ganzen Kirche. Er oder sie leitet die Eucharistiefeier, verkündet das Evangelium und trägt Sorge für das sakramentale Leben in der Gemeinde.
  • Darüber hinaus steht das Amt in unserer Kirche im Dienst der Einheit. Die Geistlichen sollen Gemeinschaft fördern und erhalten. So haben sie eine besondere Verantwortung der Wegweisung. Der Bischof z.B. führt die Aufsicht über die Kirche; ihm obliegt die Sorge für die Erhaltung der Bekenntnisgrundlagen und der Liturgie.

Die Weihe ist eine wichtige Voraussetzung der Katholizität unserer Kirche. Der Bischof/ die Bischöfin wird nach seiner Wahl durch die Synode von einem Bischof der Utrechter Union unter Assistenz von zwei weiteren Bischöfen unter Handauflegung geweiht.

Priester/ Priesterinnen und Diakone/Diakoninnen werden durch Gebet und Handauflegung vom zuständigen Bischof geweiht.

Die Weihe ist allerdings nicht ohne die Zustimmung des Kirchenvolkes möglich. So wird bei der Bischofsweihe das Wahlprotokoll verlesen, bei der Priester- und Diakonatsweihe geben die Gemeinde, die Geistlichen, der Synodalrat und das Prüfungskollegium der Kirche Zeugnis über den Kandidaten ab.

Für ein Petrusamt im Dienst der Einheit
Wir Altkatholiken bekennen uns zu dem besonderen Ehrenvorrang, die der Papst als Bischof von Rom und Patriarch des Westens hat. Allerdings sehen wir ihn als Erstem unter Gleichen (primus inter pares), wie das auch in der alten, ungeteilten Kirche des Ersten Jahrtausends Brauch war.

Die Glaubenssätze von der Unfehlbarkeit und der bischöflichen Allgewalt des Papstes halten wir für ein Hindernis auf dem Weg zur Einheit aller Christen und lehnen sie daher ab.

Auch alle Glaubenssätze, die Päpste aufgrund des Dogmas von der Unfehlbarkeit verkündet haben – z.B. die unbefleckte Empfängnis Mariens oder die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel – sind für Altkatholiken nicht verpflichtend. Glaubenssätze sind erst dann verbindlich, wenn sie von Konzilien der ungeteilten Kirche ausgesprochen und von der Mehrheit der Christen angenommen wurden

 

  • Wir sind eine katholische Kirche
    Unsere Traditionen wurzeln in der Kirche des Abendlandes. Das zeigt sich in unserer Liturgie und Theologie, wobei Frauen und Männer gleichwertig zusammenwirken. So hat unsere Kirche das geistliche Amt 1997 für Frauen geöffnet. 
  • Wir sind eine vielfältige Kirche 
    Die Gläubigen in unserer Kirche sind von verschiedenen Traditionen und Formen des Glaubens geprägt. Wir begrüßen diese Vielfalt.Unser Ziel ist es, alle diese Begabungen und Fähigkeiten in das Leben der Gemeinden einzubinden. 
  • Wir sind eine gastfreundliche Kirche 
    Wir freuen uns über jeden Menschen, der ein Stück des Weges mit uns gehen will. Ein Zeichen für diese Haltung ist, dass wir uns nicht berechtigt sehen, einen Getauften von der Gemeinschaft des Abendmahles auszuschließen. 
  • Wir begleiten das Leben der Menschen 
    Unsere Aufgabe ist es, Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten und durch rituelle Zeichen die Nähe Gottes in ihrem Leben erfahrbar zu machen. 
    Das geschieht im Gottesdienst.Dabei ist unsere Grundhaltung anderen Menschen gegenüber von der Menschenfreundlichkeit Gottes geprägt. 
    Wir bemühen uns, für die Menschen und ihre Anliegen offen zu sein und die Freiheit und Würde des einzelnen zu achten. 
  • Wir glauben in Gemeinschaft 
    Wir sind überzeugt, dass die Begegnung mit Gott vor allem in der Gemeinschaft mit anderen Menschen erfahrbar wird.Daher bemühen wir uns um ein lebendiges Gemeindeleben, versuchen Anonymität zu überwinden und zu helfen, dass Menschen aus ihrer Isolation herausfinden.Wir wissen, jedoch, dass die Frohe Botschaft nur in Freiheit und Eigenverantwortung angenommen werden kann. 
  • Wir treten ein für die ständige Erneuerung der Kirche 
    Erneuerung bedeutet für uns die Orientierung am Evangelium und an der Tradition der frühen Kirche. 
    Die frühe Kirche ist richtungsweisend
    Die Glaubensentscheidungen der ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends sind uns Leitlinien. Auch die Art der Wahrheitsfindung in der frühen Kirche – der synodale Weg – ist für uns maßgebend.Gleichzeitig ist uns die theologische Forschung mit den Methoden der modernen Wissenschaften ein Grundanliegen. Wir bemühen uns, die Ergebnisse dieser Forschung im Leben der Kirche umzusetzen. 
  • Wir treten ein für die Mitverantwortung aller Getauften 
    Die verantwortliche Mitwirkung der Laien auf allen Entscheidungsebenen in der Kirche ist uns unverzichtbar.Unsere Kirche hat eine demokratische Struktur: sie ist bischöflich-synodal verfasst, d.h. alle wichtigen Entscheidungen werden von Geistlichen und Laien gemeinsam getroffen und getragen.In der frühen Kirche hat Bischof Cyprian v. Karthago (um 200 bis 258 n.Chr.) diesen Grundsatz so formuliert: „Nichts ohne den Bischof, nichts ohne das Presbyterium (die Priester), nichts ohne Zustimmung des Volkes“.Bei der Entscheidungsfindung achten wir die Meinung von Minderheiten. 
  • Wir sind selbständig und mit unseren Schwesterkirchen verbunden 
    Wichtig ist uns, dass wir in der Gemeinschaft der Altkatholischen Kirchen (Utrechter Union) mit unseren altkatholischen Schwesterkirchen verbunden sind. Darüber hinaus stehen wir mit den anglikanischen Kirchen in voller Kirchengemeinschaft.Nach dem Vorbild der Alten Kirche sind wir eine selbständige Landeskirche. 
    Wir streben die Einheit der Kirche an
    In Christus sind die Kirchen eins. Unser Ziel ist die sichtbare Einheit aller christlichen Kirchen. Das ökumenische Engagement gehört zu den unverzichtbaren Merkmalen unserer Kirche von Anfang an. 
    Wir verkünden die Frohe Botschaft des menschenfreundlichen Gottes
    Wir erfahren das Evangelium als die gute Nachricht zum Heil der Menschen. Deshalb wollen wir in der Verkündigung allen das menschenfreundliche Antlitz Gottes zeigen.Dabei wenden wir uns auch an Menschen, die der Kirche fern stehen.In unserer Seelsorgearbeit machen wir die Erfahrung, dass manche von ihnen unsere Glaubenserfahrung teilen wollen.Darum ist unsere Kirche bereit, diesen Menschen gegenüber eine Verantwortung der Verkündigung zu übernehmen. 
  • Wir engagieren uns für die Schöpfung Gottes 
    Wir setzen uns ein für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Dabei sind wir bereit, mit allen Menschen guten Willens zusammenzuarbeiten.Die Gemeinschaft unserer Kirche ist gegenüber Gott und den Mitmenschen verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen durch soziales Engagement und konkrete Hilfeleistung in der Diakonie. 
  • Wir bieten Heimat und Geborgenheit 
    Wir wollen Vertrauen aufbauen, zielorientiert auf Gott zuleben und Vergebung unserer Schuld erlangen. Unsere Gemeinden sollen daher ein offener und einladender Ort sein, in dem Gottesbegegnung möglich wird.Jeder einzelne Mensch soll in unserer Mitte seinen Glauben ohne Furcht und Angst entfalten können. 
    Die Gemeinde soll Oase sein, die Geborgenheit schafft und heilend wirkt. 
  • Wir erfahren, dass Gott uns hält 
    Bei unserer Arbeit für Kirche und Menschen erfahren wir – in unseren Stärken und Schwächen - , dass Gott uns trägt und Sein Geist in unserer Mitte lebendig ist. 

    Von der Geistlichenkonferenz einstimmig angenommen am 18. April 2000.

 

Wir sind eine katholische Kirche
Wir sind ein Teil der Kirche des Abendlandes.
Das zeigt sich in der Feier unserer Gottesdienste und in unserer Theologie.
Gleichzeitig treten wir für die Reform der katholischen Kirche ein. 


Wir sind eine gastfreundliche Kirche 
Wir freuen uns über jeden, der ein Stück des Weges mit uns gehen will. 

Wir sind eine vielfältige Kirche 
Die Menschen in unserer Kirche sind von verschiedenen Traditionen, Ideen und Formen des Glaubens geprägt.
Wir begrüßen diese Vielfalt und legen großen Wert auf die Gewissensentscheidung des Einzelnen. 


Wir sind bestrebt, jeden mit seinen Begabungen und Fähigkeiten in das Leben der Gemeinde einzubinden. 

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