Der tragende Grund der Firmung als Sakrament der Stärkung durch den Hl. Geist ist die umfassende Geistverheißung,
die der Herr in seinen Abschiedsreden (Joh 14-17) gegeben hat.

Das äußere Zeichen der sakramentalen Handlung ist die Handauflegung.
Die Salbung mit Chrisam und die Besiegelung mit dem Kreuz,
sowie der Backenstreich sind nicht direkt durch das biblische Zeugnis gefordert,
gehören aber nach kirchlicher Tradition (des Westens) zur Integrität des Sakramentes.

Wenn auch im Westen der Bischof ordentlicher Spender ist,
so kann sie auch durch einen vom Bischof beauftragten Priester vorgenommen werden.
Das Heilsgeschehen besteht in der Stärkung des inneren Menschen mit der Gabe des Hl. Geistes.

Als äußeres Symbol bewirkt die Firmung die Stärkung des Glaubens in der Richtung einer bewussten Teilnahme am Heilswerk Christi.
Immer neu erflehen wir die Stärkung durch den Hl. Geist, für uns selbst und die Gemeinschaft.

In unserer Kirche wird die Firmung ab dem 15. Lebensjahr gespendet.

Voraussetzung dafür ist der Besuch des Firmunterrichts.
Für die Zulassung erachte ich den Besuch des Religionsunterrichtes und den regelmäßigen Besuch des Gottes-dienstes für wichtig.

2014 werden in Baden erstmals einige Schüler das Sakrament der Firmung empfangen.
Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen, damit dieses Fest für alle zu einem besonderen Erlebnis wird.

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